Schamanismus Grundlagen

Grundlagen vom Schamanismus

aus meiner Sicht

In diesem Blogbeitrag möchte ich Dir die Basics, also die Grundlagen vom Schamanismus aufzeigen.

Was ist Schamanismus?
Heilung, Anderswelt, Verbundenheit mit der Natur, Liebe zum Leben u.v.m. ist Schamanismus

Was ist Schamanismus?

Schamanismus gibt es seit Beginn der Menschheit. Die Frage kann ich kaum allgemeingültig beantworten, denn es gibt so viele verschiedene Ursprünge, dass ich das Wort Schamanismus lediglich als Überbegriff nutzen würde.

Es ist ein uraltes Kulturgut, dass auf seine Weise die jeweilige Kultur widerspiegelt. Ihre Verbundenheit zur Natur mit ihren Pflanzen, Elementen sowie Mensch, Geist, Seele, Himmel und Erde.

Schamanisch zu wirken bedeutet ein Vermittler zwischen dieser und der Anderswelt zu sein, jederzeit zwischen den Welten zu reisen.

Die Natur zu ehren mit allen Elementen und Wesenheiten. Und natürlich mit den Spirits, also den Krafttieren, schamanischem Lehrer u.v.m. im Kontakt zu sein. Ihre Unterstützung anzuhören und in diese Welt zu übertragen.

Inhaltsangabe

Was bezweckt Schamanismus

Heilung, Verbundenheit mit der Natur, Liebe zum Leben, Eigenverantwortung, Ahnenverbundenheit, – uns wieder zu 100% in unsere Energie zu bringen. Unseren ureigenen Blueprint wieder herzustellen.

Heilung bedeutet im Schamanismus nicht (nur) körperliche Heilung, sondern seelische Heilung. Ist die Seele heil, kann der Körper ebenfalls heilen.

Die Liebe zum Leben kann nur durch Eigenverantwortung entstehen. Wie eine Kollegin gerade schrieb: Akzep-TANZ – ich finde das großartig. Denn wenn wir akzeptieren, dass wir die Entscheider in unserem Leben sind, dann können wir den TANZ des Lebens auch spüren und erleben.

Der Tod ist nicht das Ende, auch damit befasst sich Schamanismus. Seelen, die bereits die irdische Hülle verlassen haben, ins Licht zu führen ist ein Teil der Arbeit des Schamanen.

Den Kontakt zu den Ahnen zu halten, unsere Ahnenthemen aufzuarbeiten (davon hatte ich auch ziemlich viele) sowie sie zu achten und um Rat zu fragen, das ist ebenfalls im Schamanismus vorrangig.

Schamanismus bedeutet z.B. auch, das Wissen der Ahnen weiterzugeben. Geschichten am Lagerfeuer zu erzählen. Sich auszutauschen und die Qualitäten des Stammes zu nutzen. Denn jedes Stammesmitglied hat bestimmte Qualitäten. Dies setze ich z.B. im Shamanic Tribe, meinem übergeordneten Mitgliederbereich um:

Schamanische Lebensweise
Jede Kultur hat ihren eigenen Schamanismus

Schamanische Lebensweisen

Du findest verschiedene Formen des Schamanismus – der Zweck ist überall der gleiche. Es geht um das Initiieren von Heilung für Seele und Körper.

Ich bin z.B. eingeweiht in die Linie der mexikanischen Curanderas, wir wirken in erster Linie über die Aura. Downloads, Heilung etc. – alles über die Aura. Doch werden wir angehalten, möglichst unseren eigenen Weg zu finden.

Zusammen mit den Kristallschädeln und den Trommelreisen habe ich genau dies getan. Ganz wichtig ist mir auch die Seelenverbundenheit – so ist mein Bild rund.

Einige Kolleginnen malen z.B. Totem Bilder. Oder arbeiten intensiv mit der Natur wie z.B. Kräutern und Bäumen.

Daher ist es m.E. ganz wichtig, dass wir unseren Weg der Heilung bei dem Schamanen, der Schamanin unseres Vertrauens finden.

Deswegen biete ich eben auch mein Strategiegespräch an, so können wir uns austauschen und entscheiden: Passen wir zusammen?

Alltagsschamane
Rituale? Feuer? Federn im Haar? Was ist ein typischer Schamane?

Alltagsschamane

Ein Begriff, der mir öfter über den Weg gelaufen ist. Denn ich konnte anfangs nichts mit dem „typischen Bild des Schamanen“ anfangen. Ich würde mich als Alltagsschamanin bezeichnen. Nämlich ohne Federn im Haar, kein Lagerfeuer im Garten und doch verbunden mit Natur, den Menschen und der Anderswelt.

Auch benötige ich keine Rauschmittel oder ähnliches um in die Trance zu kommen, die es braucht um z.B. Heilung zu initiieren. Meine Lehrerin sagt einmal: „Ihr müsst in der Lage sein, in einem Kriegsgebiet die Behandlung durchzuführen“. So kann ich eben genau das tun, es gibt Trubel um mich und ich kann trotzdem eine Behandlung oder Reise in die Anderswelt machen.

Auch frage ich regelmäßig meine Spirits um Rat, um Unterstützung – dazu muss ich nicht für jede Frage sofort eine Trommelreise machen. Aber es ist schön, das zu tun und daher tue ich es, wenn ich die Möglichkeit dafür habe.

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Schamanentanz
Z.B. durch die Trommel versetzt sich der Schamane in Trance für seine Reise in die Anderswelt

Der Tanz des Schamanen

Durch die Trommel unterstützt der Schamane die Reise in die Anderswelt. Gleichzeitig im Hier und jetzt sein und doch in der Anderswelt die Seelenanteile zu finden, in die Heilung zu bringen, dazu tanzt der Schamane zum Klang der Trommel.

Für mich gilt dabei:

  • Die Trommel muss sich gut anfühlen für mich (auch vom Gewicht, denn wenn ich mal eine Stunde trommel, dann möchte ich hinterher keine Muskelschmerzen haben9
  • Jede Reise ist individuell – die einzige Konstante sind die Spirits die uns vorangehen
  • Vorher und nachher sind Ruhephasen und Reinigungsphasen einzuhalten. Ich kann nur auf Reisen gehen, wenn ich bei mir bin – sonst verliere ich meinen Kunden auf der Reise. Reinigung ist also essentiell. Ruhephasen sind wichtig, um z.B. Seelenanteilen die Möglichkeit der vollständigen Integration zu geben. Sowie die Veränderung für uns anzunehmen, die durch diese Heilung geschehen kann.

Seit Geburt Schamane? Oder kann ich das lernen?

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir uns vor unserer Inkarnation für einen schamanischen Weg entschieden haben. Durch die Reise in die Dualität ist dies meist nicht mehr so präsent. Jedoch werden wir uns genügend Erinnerungen in unseren Weg gebaut haben, dass wir irgendwann doch merken: Dies ist meine Berufung.

Jedoch ist es ganz wichtig, dass Du vollumfänglich dazu bereit bist.

Als ich 2008 das erste Mal Kontakt mit schamanischer Arbeit hatte, konnte ich mir nicht vorstellen, dies selbst zu tun. Dafür hatte ich viel zu großen Respekt vor den „möglichen Nebenwirkungen“ – z.B. ob ich das nervlich durchstehe mich komplett zu durchleuchten und neu aufzustellen.

Woher dieser Gedanke kam? Ich weiß es bis heute nicht. Denn gesagt hat es damals niemand.

Ehrlich gesagt, dachte ich immer, der schamanische Weg ist nichts für mich. Ich wollte weder einen Nahtod erleben (der ja laut der ursprünglichen schamanischen Lehre nötig ist) noch wollte ich eine schwere Krankheit überleben.

Tja, bis dann der Moment eingetreten ist, an dem meine Seele sich verabschieden wollte (Dezember 2012). Das war dieses einschneidende Erlebnis – einen Tag, nachdem ich mich entschieden hatte, die Meisterakademie von Margit Kronenberghs zu besuchen.

2014 bin zur Curandera geweiht worden. Doch bin ich da noch lange nicht fertig gewesen, denn Schamanismus ist ein Weg, der sich ständig entwickelt.

Schamane von Geburt?

Deswegen haben mich vermutlich auch verschiedene Schamanische Richtungen angesprochen. Wie z.B: der nordische Schamanismus, die Kelten u.v.m. Die Ausbildung ist niemals vorbei – auch das gehört dazu. Immer offen zu sein und zu erfahren, wohin die Reise geht.

Früher war es üblich, den schamanischen Lehrer über einen längeren mehrjährigen Zeitraum zu begleiten. Mit ihm zu wohnen, für ihn zu arbeiten und so nach und nach die Lehre aufzufangen und zu praktizieren.

Heute ist dies in der Form nicht mehr nötig. Wir können uns offline oder online für eine bestimmte Anzahl Module treffen und die Lehre weitergeben bzw. auffangen. Das dauert dann z.B. bei mir ca. 5 Module, insgesamt ungefähr 2,5 Jahre.

Allerdings bin ich ein Fan davon, eine schamanische Ausbildung persönlich zu begleiten. Selbstlernkurse funktionieren m.E. nur bedingt, denn die offenen Fragen sind im Austausch viel besser zu beantworten. Die Gruppe mit ihrer Energie ist jedes Mal unterschiedlich, da gibt es keine allgemein gültige Ausbildung.

Gerne sende mir Deine Fragen rund um den Schamanismus, Kristallschädel oder Business.

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